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Ambulant UND stationär!

«Ambulant vor stationär» – der Trend aus der Medizin – wird seit einigen Jahren auch zum Trend in der Kinder- und Jugendhilfe. Dieser Grundsatz taucht in verschiedenen wegweisenden Dokumenten der Kantone als Leitlinie auf und diese Entwicklung trägt dazu bei, dass Kinder und Jugendliche heute später platziert werden und ihre Problemlagen akuter sind. INTEGRAS Fachverband Sozial- und Sonderpädagogik fordert fachlich fundierte Platzierungsentscheide in der Fremdplatzierung und ein Umdenken hin zu «ambulant UND stationär». Die Abklärungen des Hilfebedarfs in einer Familie müssen ergebnisoffen angegangen werden und alle Handlungsalternativen berücksichtigen.

Medienmitteilung vom 8.01.2019 «ambulant UND stationär»

Massnahmenpaket Kinderrechte in der Schweiz - Stellungnahme des Netzwerks Kinderrechte

Der Bundesrat hat gestern 19. November das langerwartete Massnahmenpaket zum Schutz der Kinderrechte in der Schweiz verabschiedet. Damit macht er sich an die Umsetzung der UN-Empfehlungen. Er greift darin wichtige Anliegen auf, die zu konkreten Verbesserungen führen können, auch für Fremdplazierte Kinder.

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Fachnachmittag «Flucht und Trauma»

Aufgrund der grossen Nachfrage finden mehrere Fachnachmittage statt!

Viele geflüchtete Kinder und Jugendliche haben in ihrem Herkunftsland und auf der Flucht schreckliche Dinge erlebt. Die Belastung ist auch nach der Flucht im Aufnahmeland weiterhin hoch. Viele Betreuungspersonen von geflüchteten Kindern und Jugendlichen haben wiederholt das Gefühl an Grenzen zu stossen. Häufig kann das Verhalten der Kinder und Jugendlichen nur schwer eingeordnet werden. Bei den Betreuungspersonen kann dies zu Gefühlen der Hilflosigkeit und der Erschöpfung führen.

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INSOS SECURIT – Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

In der Schweiz sind alle Arbeitgeber dazu verpflichtet, zum Schutz ihrer Mitarbeitenden Massnahmen im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zu ergreifen. INSOS Schweiz hat dazu die Branchenlösung INSOS SECURIT erarbeitet, die eine einfache und professionelle Umsetzung ermöglicht. Integras-Mitglieder profitieren von einem Rabatt von CHF 800.-.

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Kindesschutz zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Entwicklungen und Perspektiven

Der erste nationale Qualitäts-Dialog verdeutlichte, wie es um den Kindesschutz in der Schweiz bestellt ist und welcher Verbesserungen es bedarf.

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Bilanz 2018 zur Umsetzung der Kinderrechtskonvention in der Schweiz

Das Netzwerk Kinderrechte hat seine Bilanz 2018 zur Umsetzung der Concluding Observations des UN-Kinderrechtsausschusses veröffentlicht.

» Zur Bilanz

Care Leaver-Studie: Bitte um Unterstützung beim Aufsuchen von Teilnehmer und Teilnehmerinnen

Von Jennifer Erb, Cyril Boonmann und Marc Schmid

«JAEL - Jugendhilfeverläufe: Aus Erfahrung lernen» ist eine Nachuntersuchung der 592 ehemaligen Heimjugendlichen, welche vor 10 Jahren an der MAZ.-Untersuchung teilgenommen haben. Die Suche nach den Care Leaver gestaltet sich schwierig. Wir möchten daher alle sozialpädagogischen Fachkräfte, die in die MAZ.-Untersuchung involviert waren, dazu motivieren, alte Kontakte zu nutzen um über die JAEL-Studie zu informieren und uns bei der Suche nach den ehemaligen MAZ.-Teilnehmer/innen zu unterstützen.

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«A l’école des Philosophes» ab Januar 2019 im Kino

Der Dokumentarfilm «A l’école des Philosophes» kommt im Januar 2019 in die Deutschschweizer Kinos. Die Premieren in Zürich, Bern, Biel, Basel und Luzern finden in Anwesenheit des Regisseurs Fernand Melgar statt und werden von INTEGRAS begleitet. Es gibt ein Kontingent von Freikarten für die verschiedenen Vorstellungen.

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WiF.swiss – Folgeprojekt der Wissenslandschaft Fremdplatzierung «Wie wir das sehen»

Das Projekt WiF.swiss kann weiterentwickelt und weitergeführt werden. Das Folgeprojekt macht es möglich in den nächsten Jahren die Perspektive der Kinder und Jugendlichen auf Themen der Fremdplatzierung aufzunehmen. Die gesamten Texte auf WiF.swiss stehen neu auch als Download zur Verfügung.

Mehr dazu im WiF.swiss-Newsletter

Integras begrüsst als neue Mitglieder

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Integras Homestories: MUSKEPEER - eine Ausstellung über das Leben von Jugendlichen in der Jugendhilfe

Während der Integras-Tagung in Brunnen konnte die Ausstellung «MUSKEPEER, HEIMKINDER, CARELEAVER» besucht werden. Zwei Careleaver und ein Sozialpädagoge waren mit der Ausstellung aus Dresden angereist und als Experten in eigener Sache anwesend. Weil Integras die Ausstellung und insbesondere das Positionspapier der Ausstellungsmacher sehr direkt und wertvoll scheint, «drucken» wir es hier in voller Länge ab.

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Immer älter, immer schwieriger? Veränderungen durch spätere Platzierungen. Rückblick auf die Brunnentagung.

Dieses Jahr diskutierten wir an unserer komplett ausgebuchten Integras-Tagung in Brunnen, von welchen Kindern und Jugendlichen wir heute reden, wenn wir von Kindern reden, die in einem Heim oder einer Pflegefamilie leben. Als Rahmenprogramm begleiteten uns MUSKEPEER, eine von Care Leaver gestaltete Ausstellung, die Einblicke in das Leben in der Jugendhilfe gibt.

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Dokumentarfilm «A l'école des philosophes»

Der Film «A l’école des philosophes», von Regisseur Fernand Melgar, wurde während des ersten Schuljahres von fünf Schülerinnen und Schülern mit Behinderung in der Heilpädagogischen Schule der Fondation de Verdeil in Yverdon gedreht. Dafür setzte sich seinerzeit Cédric Blanc, Direktor der Fondation de Verdeil, ein. «A l’école des philosophes» eröffnete am 25. Januar die 53. Solothurner Filmtage. Integras war auf Einladung von Cédric Blanc dabei.

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Anmeldung Fachnachmittag «Flucht und Trauma»

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Neues Kompetenzzentrum unterstützt fremdplatzierte Jugendliche auf dem Weg in die Selbständigkeit

CURAVIVA Schweiz, INTEGRAS Fachverband Sozial- und Sonderpädagogik und PACH Pflege- und Adoptivkinder Schweiz bauen ein gemeinsames Kompetenzzentrum auf zur besseren Begleitung von jungen Menschen aus der Fremdplatzierung in ein selbstständiges Leben. Das Leaving-Care-Projekt startet am 1. Januar 2019 und wird durch die Unterstützung der Drosos Stiftung ermöglicht.

Medienmitteilung

In der Schweiz leben fast 20'000 Kinder in Pflegefamilien und Heimen

Diese Folgerung erlaubt unsere aktuellste Bestandsaufnahme zu Pflege- und Heimkindern in der Schweiz, die sich auf das Jahr 2017 bezieht und in einer Zusammenarbeit von PACH Pflege- und Adoptivkinder Schweiz mit INTEGRAS Fachverband für Sozial- und Sonderpädagogik entstanden ist.

Bis heute fehlen in der Schweiz aktuelle statistische Daten zu Pflege- und Heimkindern. Die Bestandesaufnahme hat zum Ziel diese statistischen Daten zu sammeln sowie nach Lücken im Pflegekinderbereich und Heimwesen zu fragen. Im aktuellen Bericht werden die Themen Vertrauensperson und Care Leaver besonders berücksichtigt.

Medienmitteilung Bestandsaufnahme Pflegekinder und Heimkinder

Schlussbericht Bestandsaufnahme Pflegekinder und Heimkinder 2015-2017 Schweiz

 

NEIN zur Selbstbestimmungsinitiative

Am 25. November 2018 stimmen wir in der Schweiz über die «Selbstbestimmungs»-Initiative (auch «Schweizer Recht statt fremde Richter») ab.

Ein intakter Menschenrechtsschutz und ein starker Rechtsstaat mit unabhängigen Gerichten sind Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie. Die «Selbstbestimmungs»-Initiative schwächt die international gültigen Menschenrechte in der Schweiz und somit die Rechte jedes Einzelnen. Mit ihrer Annahme würde die EMRK als Garantin für unsere Grundrechte wirkungslos.

Wir sagen: Menschenrechte sind nicht verhandelbar! Kinderrechte sind nicht verhandelbar! Wir empfehlen ein NEIN zur Selbstbestimmungsinitiative!

» www.sbi-nein.ch/nein-zur-selbstbestimmungsinitiative

«Ideen von starken Kindern für starke Eltern - Es gibt immer eine Alternative zur Gewalt»

In der Schweiz erlebt jedes zweite Kind Gewalt in der Erziehung. Wir wollen das ändern!

Integras unterstützt die Kampagne «Starke Ideen» von Kinderschutz Schweiz, denn es gibt immer eine Alternative zur Gewalt.

 

Informationen zur Kampagne

Konferenz der Fondazione Amilcare zum Thema Schutz und Selbstbestimmung

«Mehr als Mauern, im Mittelpunkt stehen die Beziehungen zu den Jugendlichen»

Lugano, Kongressgebäude, vom 11. bis 12. Oktober 2018
Mit Simultanübersetzung in Französisch und Deutsch.

Die Konferenz bietet die Gelegenheit ein innovatives Schutzkonzept kennenzulernen, das auf der Kontinuität der Beziehung, dem Zuhören und der individuellen Übernahme von Verantwortung beruht. Nicht die häuslichen Mauern schützen, sondern die Beziehungen. Dieser Paradigmawechsel sieht eine Erziehungsarbeit und Begleitung vor, die auf der direkten Teilnahme der Jugendlichen und deren Familien, bei Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, beruht. Die Jugendlichen sind kompetent, es ist notwendig, dass man ihnen zuhört und in Beziehung zu ihnen bleibt, ohne Urteile und Vorurteile.

» Information und Programm unter www.convegnoamilcare.ch

» Die Konferenz wird organisiert von der Stiftung Amilcare in Zusammenarbeit mit dem Amt zur Unterstützung von Ämtern und Aktivitäten für Familien und Jugend (Ufag-DSS), der kantonalen Plattform der Jugendpolitik, der Stadt Lugano und dem Service zur Annäherung an die Jugend, der SUPSI und Integras.

«Die Kurve gekriegt» - positive Geschichten zum Thema Heimerzeihung

Im Juli und August erschienen im Migros-Magazin zwei Berichte zum Thema Sozialpädagogik/ Leben im Heim. Die sehr lesenswerte Geschichte/Reportage mit dem Titel «Die Kurve gekriegt» von Ernst Weber wurde durch Integras und Integras-Mitglieder ermöglicht.

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Integras Homestories: Heime Auf Berg AG

In dieser Reihe stellen wir jeweils ein Mitglied von Integras vor.

Anfang 2017 haben sich die beiden Angebote für Mädchen und Frauen der Wegwarte Basel und des Schulheims Wolfbrunnen unter das Dach der Heime Auf Berg AG zusammengeschlossen. Ein Erlebnisbericht zum Fusionsprozess von Kerstin Kronenwett, Bereichsleiterin Mädchen und Frauen Heime Auf Berg AG und Thorsten Binus, Gesamtleiter Heime Auf Berg AG.

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«Die Mitwirkungsrechte für Kinder sind in der Schweiz nicht besonders anerkannt.» Interview mit Prof. Philip D. Jaffé

Prof. Philip Jaffé, Leiter des Interfakultären Zentrums für Kinderrechte in Genf (Centre interfacultaire en droits de l'enfant CIDE) wurde am 29. Juni 2018 in New York als Mitglied des UN-Ausschusses für Kinderrechte gewählt. Die Amtszeit beginnt im Jahr 2019. Im selben Jahr wird das Übereinkommen über die Rechte des Kindes 30 Jahre alt. Wir haben mit Prof. Philip Jaffé ein Interview geführt.

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Gründung des Schweizer Fachverbands Traumapädagogik

Von Lucas Maissen und Irène Koch (Gründungsmitglieder)

Seit dem Einzug der Traumapädagogik in der Schweiz, etwa durch den Modellversuch Traumapädagogik des Bundesamts für Justiz, engagieren sich in zahlreichen Institutionen und Organisationen Fachpersonen für die praktische Umsetzung des Ansatzes. Am 15. Juni 2018 gründeten 51 Personen den Schweizer Fachverband Traumapädagogik und legten damit einen wichtigen Grundstein zur verstärkten Etablierung dieses Ansatzes in der Schweiz.

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Welche Bedeutung haben Diagnosen und Abklärungen für betroffene junge Menschen?

Fachinput www.WiF.swiss.
Von Stefan Eberitzsch & Samuel Keller, ZHAW Soziale Arbeit

Fallabklärung und soziale Diagnose sind wichtige Leistungen im Feld der Kinder- und Jugendhilfe. Um diese professionell umzusetzen ist – neben einer Reihe weiterer Punkte – zu bedenken, dass diesen Zuschreibungen eine hohe Bedeutung für das Selbstbild der betroffenen jungen Menschen und deren Bezugssystem zukommt. Auf WiF.swiss finden sich Reflexionsfragen, die zum professionellen Umgang mit Abklärungs- und Diagnoseergebnissen anregen.

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Unterschiede zwischen fremdplatzierten Mädchen und Jungen. Anderes Geschlecht, andere Indikation?

Auf Ebene der Vorgeschichten wurden fremdplatzierte Mädchen und Jungen noch wenig systematisch gegenübergestellt. In einer umfangreichen EQUALS-Stichprobe aus mehreren sozialpädagogischen Institutionen in der Schweiz wurden nun die Angaben zu den Mädchen und Jungen über ihre kritischen Lebensereignisse, psychiatrischen Vorbehandlungen und Gründe für die Platzierungen verglichen.

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Projekteingabe für ein Kompetenzzentrum Leaving Care

Integras, Curaviva Schweiz und PACH (Pflege- und Adoptivkinder Schweiz) wollen ihre Synergien nutzen und haben eine Projekteingabe bei der Drosos Stiftung für ein gemeinsames Kompetenzzentrum Leaving Care eingereicht.

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Was tun Familienplatzierungsorganisationen?

Interpellation 18.3450 Mit dem Kindswohl Kasse machen...

In der Sommersession 2018 hat Frau Nationalrätin Steinemann eine Interpellation an den Bundesrat mit Fragen zur Tätigkeit von Familienplatzierungsorganisationen (FPO), auch Dienstleistungsangebote in der Familienpflege (DAF) genannt, eingereicht. Integras hat kurz darauf auf diese Fragen in einem Brief an Frau Nationalrätin Steinemann Bezug genommen und Frau Steinemann dazu eingeladen, eine FPO zu besuchen. Am 22. August 2018 hat der Bundesrat die Interpellation beantwortet. Lesen Sie mehr dazu!

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Was ist aus... geworden?

Das Projekt «JAEL - Jugendhilfeverläufe: Aus Erfahrung lernen» lädt zum ersten JAEL Fachtag ein.

JAEL Fachtag, 31. August 2018, Olten

Leider wissen wir wenig darüber, wie sich ehemalige Heimkinder und – jugendliche nach ihrer Zeit in der Kinder- und Jugendhilfe weiterentwickeln. Vor 10 Jahren wurden im Rahmen des Modellversuchs MAZ. rund 600 Heimkinder aus der ganzen Schweiz auf psychosoziale Belastungsfaktoren untersucht. Um mehr Einsicht darüber zu bekommen, wie es diesen teils schwer belasteten jungen Menschen heute geht, werden sie im Modellversuch JAEL nun erneut befragt. Der Fokus wird dabei auch darauf gelegt, wie sie rückblickend die Heimerziehung bewerten und wie sie die Transition ins Erwachsenenalter erlebt haben.

Neben Vorträgen renommierter Forschenden zum Thema Care Leaving wird am Fachtag über den aktuellen Stand des Modellversuches JAEL informiert.

Programm und Anmeldung

Nationaler Qualitäts-Dialog «Kindesschutz zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Entwicklungen und Perspektiven»

8.- 9. November 2018, Bern
In den den letzten Jahren sind die Ansprüche an den Kindesschutz in der Schweiz gestiegen. Gefährdungen des Wohls von Kindern und Jugendlichen sollen zuverlässiger erkannt werden. Kein Kind soll unnötig Leid erfahren und in seiner Entwicklung beeinträchtig werden. Es soll nicht zu früh oder zu spät eingriffen werden, sondern nur dann, wenn es auch tatsächlich erforderlich ist. In der Realität wird Kindesschutz diesen Ansprüchen jedoch nicht immer gerecht. Im ersten nationalen Qualitäts-Dialog der Interessengemeinschaft für Qualität im Kindesschutz sollen Einschätzungen über die Qualität des Kindesschutzes in der Schweiz eingeholt und gebündelt werden.

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Ausweitung der Meldepflichten bei Kindeswohlgefährdung

Ab dem 1. Januar 2019 sind bei konkreten Hinweisen darauf, dass die körperliche, psychische oder sexuelle Integrität eines Kindes gefährdet ist, nicht nur Lehrpersonen und Sozialarbeiter zur Meldung verpflichtet, sondern alle Fachpersonen, die beruflich regelmässig mit Kindern zu tun haben, etwa Kita-Mitarbeiterinnen oder professionelle Sporttrainer usw.. Sie müssen künftig die Kindesschutzbehörde einschalten, wenn konkrete Hinweise dafür bestehen, dass die körperliche, psychische oder sexuelle Integrität eines Kindes gefährdet ist und sie die Gefährdung nicht selber abwenden können. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 27. Juni 2018 eine entsprechende Änderung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) auf den 1. Januar 2019 in Kraft gesetzt.

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«Junge Geflüchtete bis zur Selbständigkeit begleiten» Resolution des SSI zur (Nach-)Betreuung von MNA

Im Rahmen eines Fachaustauschs des Internationalen Sozialdienstes hat Integras am 22. Mai 2018 gemeinsam mit dem Landheim Brüttisellen als Praxispartner einen Input zur Betreuung und Unterbringung von Mineurs Non Accompagnés (MNA) und ehemaligen MNA in der stationären Kinder- und Jugendhilfe gehalten.

Integras hat im Vorgang dazu eine Umfrage bei seinen Mitgliedern gemacht, um erste Eckdaten über die nicht -wie sonst üblich- im Asylbereich, sondern in der stationären Kinder- und Jugendhilfe und in Pflegefamilien platzierten MNA und ehemaligen MNA zu erhalten.

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SafeZone.ch – Online-Beratung für Suchtfragen

SafeZone.ch bietet professionelle Online-Beratungen für Suchtfragen an – anonym und kostenlos. In Sprechstunden (Einzelchats) oder Mail können Betroffene und Angehörige aber auch Fachpersonen mit Suchtexperten in direkten Kontakt treten.

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Unbegleitete Minderjährige: nachhaltige Integration gefährdet

15. Mai 2018, Die Unterbringung und Betreuung von unbegleiteten Minderjährigen im Asylbereich variiert stark je nach Kanton und viele Massnahmen versanden nach der Volljährigkeit. Dies zeigt die erstmals vorliegende Übersicht des SSI (Internationaler Sozialdienst Schweiz) zur Betreuung unbegleiteter Minderjähriger (MNA) in allen Kantonen.

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Career2SocialWork: Brücken bauen zwischen Forschung und Praxis

Am 16. April 2018 wurde das Programm «Career2SocialWork» gestartet. Es hat zum Ziel, den Austausch zwischen akademischer Bildung und Berufspraxis in der Sozialen Arbeit sowie die Mobilität der Fachpersonen zwischen den beiden Bereichen zu fördern und damit deren Kompetenzen zu stärken. Die Grundidee der Immersionsprogramme besteht darin, einerseits dafür zu sorgen, dass Mitarbeitende der Hochschulen (bis zu 24 Monate lang) ihre berufliche Zeit gesamthaft oder teilweise in einer sozialen Einrichtung verbringen können, um dort eine Forschungsarbeit durchzuführen. Andererseits haben Praxisfachleute die Möglichkeit, ein Projekt in einer Hochschule für Soziale Arbeit durchzuführen.

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Störung des Sozialverhaltens bei Mädchen

Erste Ergebnisse der FemNAT-Studie zeigen Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Von Christina Stadler.

Eine von der Europäischen Union geförderte Studie (siehe www.femNAT-cd.eu) hat die zugrundeliegenden Mechanismen von Störungen des Sozialverhaltens (SSV) bei Mädchen und jungen Frauen (9 bis 18 Jahren) erforscht. Obwohl die Diagnose Störung des Sozialverhaltens häufiger bei Jungen als bei Mädchen vorkommt, zeigen betroffene Mädchen in der Regel eine vergleichbar schwerere Ausprägung hinsichtlich ihrer Aggressivität als Jungen. Zudem weisen Mädchen mit aggressiven und antisozialen Verhaltensweisen im Vergleich zu Jungen ein bedeutend höheres Risiko für Angststörungen, Depression und posttraumatische Belastungsstörungen auf. Dies zeigen erste, noch unveröffentlichte Ergebnisse der femNat-CD-Studie. Befunde, die für die Notwendigkeit von geschlechtsspezifischen Konzepten in der Jugendhilfe sprechen.

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Standards inklusive Schule - Save the Date

Die nationale Fachgruppe Sonderpädagogik von Integras setzt sich seit rund zwei Jahren intensiv mit Fragen zur Sicherung der sonderpädagogischen Qualität in der inklusiven/integrativen Schulung auseinander – wir berichteten darüber. Ihr Ziel ist es, nationale Fachstandards für die inklusive Schule zu definieren. Unterdessen wurden die erarbeiteten Fachstandards einem Beirat bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Praxis, Hochschulen, Ausbildung, Bildungsverwaltung und Behindertenverbänden zur Diskussion gestellt.

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Integras Homestories: Schlupfhuus Zürich

In dieser Reihe stellen wir Ihnen jeweils ein Mitglied von Integras vor mit dem Ziel, die Vielfalt der sozial- und sonderpädagogischen Arbeit aufzuzeigen sowie neue Entwicklungen und Herausforderungen anzusprechen. Im Mai 2018 haben wir das Schlupfhuus in Zürich besucht und Lucas Maissen, Institutionsleiter des Schlupfhuus ein paar Fragen zum Schlupfhuus gestellt.

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Rückblick Tagung Sonderpädagogik – Herausforderung Schule

Rund 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich am 13. März 2018 zur jährlichen Integras Fachtagung Sonderpädagogik in Bern. Inhaltlich beschäftigten sie sich mit auffälligem Verhalten von Kindern und Jugendlichen in der Schule, welches die Lehrpersonen und auch die Kinder selbst immer wieder an ihre Grenzen bringt. Der hohe Anteil an Fachpersonen aus den Regelschulen zeigte, wie dieses Thema zu den Herausforderungen einer Schule zählt, die sich der Inklusion verpflichtet und möglichst gute Bedingungen für alle Schülerinnen und Schüler schaffen möchte.

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Netzwerk Kinderrechte Schweiz – Integras ist neu im Vorstand

An der Mitgliederversammlung vom 21. März 2018 wurde Integras mit der Geschäftsführerin Gabriele E. Rauser in den Vorstand gewählt. Das Netzwerk Kinderrechte Schweiz ist seit 2002 aktiv. Dem Verein gehören 46 schweizerische Nichtregierungsorganisationen an, die sich für die Anerkennung und Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in der Schweiz einsetzen.

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IV-Allianz: Ja zu Weiterentwicklung, Nein zu Leistungsabbau

Mehrere Organisationen und Parteien haben sich zur IV-Allianz zusammengeschlossen. Ihr Ziel: Die anstehende Revision des Invalidenversicherungsgesetzes (IVG) soll zu einer echten Weiterentwicklung der IV führen – und nicht zu einem Leistungsabbau. Integras ist Teil der Allianz und wird in seiner Arbeit den Schwerpunkt auf Fragen der beruflichen Eingliederung legen.

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Fachkurse Coaching und Kommunikation in der Kinder- und Jugendhilfe

Die Gesprächsgestaltung hat einen grossen und besonderen Stellenwert sowohl in der Kinder- und Jugendhilfe als auch in der Sonderschule. Für Fachpersonen im Bereich der Heim- und Familienpflege sowie zuweisende Stellen hat Integras  Weiterbildungsangebote auf Deutsch und Französisch organisiert. Fachpersonen aus Mitgliedsorganisationen von Integras profitieren von einem attraktiven Kurspreis.

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Lehrgang für Pflegeeltern 2018

Pflegeeltern werden nicht nur vor fachliche Probleme gestellt, sondern sie erfahren eine ganzheitliche Herausforderung. Der Lehrgang für Pflegeeltern der Schule für Sozialbegleitung in Zürich unterstützt Pflegeeltern in ihrem persönlichen Entwicklungs- und Lernprozess und regt eine intensive Auseinandersetzung mit persönlichen Themen an.

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Integras Homestories: Kinderheim Titlisblick Luzern

In dieser neuen Reihe stellen wir Ihnen jeweils ein Mitglied von Integras vor. Sei dies ein Heim, Sonderschule, ambulanter Beratungsdienst oder Amt: wir möchten die Vielfalt der sozial- und sonderpädagogischen Arbeit aufzeigen sowie neue Entwicklungen und Herausforderungen ansprechen.

Interview mit Judith Haas, Heimleiterin Kinderheim Titlisblick

Im Februar 2018 haben wir uns mit Judith Haas, Leiterin des Kinderheim Titlisblick in Luzern, getroffen. Das Kinderheim Titlisblick befindet sich im Wohnquartier Wesemlin in der Stadt Luzern. Es ist von einem grossen Garten mit Spielplatz umgeben. Hier leben 27 bis 30 Kinder im Alter von vier Tagen bis acht Jahren in drei Wohngruppen und einer Notaufnahme. Das Titlisblick ist das einzige Säuglings- und Kleinkinderheim in der Zentralschweiz für normalbegabte Kinder.

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EQUALS-Fachtagung: Ziele und Bedarfe der Jugendlichen in freiheitsentziehenden Massnahmen der Jugendhilfe

7.- 8. Mai 2018, Frankfurt
Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Jugendhilfe sind ein Thema, das wie kaum ein anderes polarisiert. Ein entscheidendes Problem der emotional aufgeheizten Debatte ist, dass oft anhand von Fallbeispielen und Einzelfällen diskutiert wurde, weil es an verlässlichen und belastbaren epidemiologischen Studien fehlt.

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Kinder und Jugendliche mit regulärem Austritt vs. mit Abbruch der Platzierung

Unterschiede in Verlaufsdaten. Beitrag aus der EQUALS-Forschung von Nils Jenkel, Martin Schröder, Nina Kind

Die letzten Beiträge aus der EQUALS-Forschung behandelten die Abbruchraten (25% bis 45%) und Risikofaktoren für Abbrüche (Verlust, «Heimkarriere», Alkohol & Drogen) in der Heimerziehung. Nun wurden die Verlaufsdaten dieser Kinder und Jugendlichen analysiert. Unterscheiden sich die Verläufe von denjenigen, die regulär ausgetreten sind, von denjenigen mit einem Abbruch?

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Mitgliederangebote von Integras - Mitglied werden!

Die Aktivitäten von Integras werden in erster Linie von den Mitgliedern über die Mitgliederbeiträge getragen. Die Mitgliedsorganisationen von Integras leisten somit einen grossen Beitrag für das schweizweite Wirken als Fach- und Interessenverband. Sie tragen dazu bei, dass Integras national ein gefragter Partner in fachlichen Anliegen der Sozial- und Sonderpädagogik ist und dafür bedanken wir uns herzlich!

Was bietet die Mitgliedschaft bei Integras?

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Neue Integras-Publikation
«Zusammenführen und zusammen führen»

In sozial- und sonderpädagogischen Einrichtungen treffen tagtäglich unterschiedliche Disziplinen aufeinander. Wie führt man diese professionelle Vielfalt zum harmonischen Zusammenspiel? Die Referenten der Tagung Brunnen 2017 geben in ihren Textbeiträgen aus sehr unterschiedlichen Perspektiven Antworten dazu.

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Kinderschutz: Bericht über die Früherkennung innerfamiliärer Gewalt

Bern, 17.01.2018 - Bei der Früherkennung innerfamiliärer Gewalt an Kindern besteht Handlungsbedarf. Dies hält der Bundesrat in einem Bericht fest. Er spricht sich aber dagegen aus, zusätzliche Strukturen auf Bundesebene zu schaffen, die Früherkennungsmassnahmen schweizweit fördern und koordinieren würden. In seinem Bericht stützt sich der Bundesrat auf eine Studie, die unter der Leitung der Hochschule Luzern im Auftrag des Bundesamtes für Sozialversicherungen erstellt wurde.

» zur Medienmitteilung des Bundesrats

Ein Jahr KESCHA: es braucht mehr Ressourcen, mehr Mediation und mehr Krisenintervention

Zürich, 16. Januar 2018 – Im ersten Jahr hat die Anlaufstelle KESCHA in rund 1100 Fällen Personen beraten, die von einer Massnahme des Kindes- oder Erwachsenenschutzes betroffen sind. Die Universität Freiburg hat alle diese Fälle wissenschaftlich untersucht und dabei drei Empfehlungen zuhanden der KESB und Beistände, Kantone und Gemeinden formuliert.

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TOUCHDOWN. Eine Austellung mit und über Menschen mit Down-Syndrom

24.01.-13.05.2018, Zentrum Paul Klee, Bern

Die Ausstellung TOUCHDOWN erzählt zum ersten Mal die Geschichte des Down-Syndroms. Sie beschreibt, wie Menschen lebten, leben und leben möchten – Menschen mit und ohne Down-Syndrom.

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Petition gegen Körperstrafen und psychische Gewalt an Kindern

Der Verein «Keine Gewalt gegen Kinder» fordert ein gesetzliches Verbot von Körperstrafen und psychischer Gewalt an Kindern in der Schweiz und sammelt Unterschriften für eine Petition zuhanden von Bundesrat und Parlament. Integras ist unter den Erstunterzeichnern.

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Vernehmlassung zur Nationalen Menschenrechtsinstitution

Integras hat eine Stellungnahme zum Gesetzesentwurf über die Schaffung einer nationalen Menschenrechtsinstitution (NMRI) eingereicht.

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Risikofaktoren für Abbrüche in der Fremdplatzierung

Beitrag aus der EQUALS-Forschung.Von Martin Schröder, Nina Kind, Nils Jenkel

Wie im letzten Newsletter berichtet, wurden in einer EQUALS-Stichprobe von unterschiedlichen sozialpädagogischen Institutionen in der Schweiz Abbruchraten von 25% bis 45% festgestellt. Im Schnitt waren es 35.6%. In einer weiteren statistischen Analyse von rund 600 Austritten kristallisierten sich folgende Risikofaktoren für Abbrüche in der Fremdplatzierung heraus: Tod einer wichtigen Bezugsperson, die Anzahl früherer Fremdunterbringungen und Substanzmissbrauch der Kinder und Jugendlichen.

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AEMO - Fondation Carrefour, sozialpädagogische Familienbegleitung im Kanton Neuenburg

von Bernard Marchand, Directeur Fondation Carrefour und Agathe Voirol

Seit 2013 ist Carrefour die einzige Stiftung des Kantons Neuenburg, die sich im Kanton der ambulanten sozialpädagogischen Familienbegleitung und der aufsuchenden Sozialarbeit widmet. Sie vereint zwei AEMO Fachgruppen (Action éducative en milieu ouvert/ambulante sozialpädagogische Familienbegleitung), die das gesamte Kantonsgebiet abdecken. Wir stellen das Projekt AEMO hier vor.

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AEMO Intensive - intensive, ambulante Erziehungshilfe in offenem Umfeld - Der Weg zu einer neuen Form sozialpädagogischer Intervention

von Philippe Eggertswyler, Directeur de la Fondation St-Germain et Bernadette Beney, Intervenante AEMO

Ein Kind von seiner Familie zu trennen, ist nicht immer eine angemessene Massnahme, wenn das Kind in seinem sozialen Umfeld, beziehungsweise in seiner Familie, einer Not- oder Mangelsituation gegenübersteht. Daher ist es für die Stiftung Saint-Germain wichtig, den Betroffenen eine Leistung anzubieten, welche Heranwachsenden ermöglicht, in ihrem gewohnten Umfeld zu verbleiben.

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Anlaufstelle Kindes- und Erwachsenenschutz KESCHA, Zwischenbericht

Anfang 2017 hat die KESCHA ihre Arbeit aufgenommen. Integras ist im Beirat der KESCHA vertreten und begleitet die Fachmitarbeitenden der Anlaufstelle und die wissenschaftliche Begleitung der Universität Fribourg. Die KESCHA verzeichnet nach wie vor eine rege Nachfrage.

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Merkblatt zum Umgang mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen in sozialpädagogischen Institutionen und Pflegefamilien

Gesellschaftliche Entwicklungen und nationale sowie internationale politische Entscheide haben Einfluss auf sozial- und sonderpädagogische Einrichtungen. So kommt es nicht von ungefähr, dass geflüchtete Kinder und Jugendliche in den letzten Jahren vermehrt in sozialpädagogische Institutionen platziert wurden.

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Rückblick Tagung Brunnen «Zusammenführen und zusammen führen»

In sozial- und sonderpädagogischen Einrichtungen treffen tagtäglich unterschiedliche Disziplinen aufeinander. Das diesjährige Thema «Zusammenführen und zusammen führen. Pädagogische, interdisziplinäre und organisatorische Ebenen in der Fremdplatzierung» hat den Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Augen geführt, wie das Verständnis der Fachpersonen von den fachlichen Begriffen und Konzepten stark divergiert.

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Bilanz 2017 zur Umsetzung der Concluding Observations des UN-Kinderrechtsaussschusses

Zum Internationalen Tag der Kinderrechte am 20. November hat das Netzwerk Kinderrechte eine zweite Bilanz zur Umsetzung der Concluding Observations des UN-Kinderrechtsausschusses erarbeitet. Das Papier gibt Aufschluss über Fortschritte bei der Umsetzung der strukturellen Empfehlungen und richtet darüber hinaus einen thematischen Fokus auf das Recht des Kindes auf Nicht-Diskriminierung.

Bilanz zur Umsetzung der Concluding Observations UN-Kinderrechtsausschuss

 

» Integras ist Mitglied des Netzwerks Kinderrechte Schweiz. Das Netzwerk Kinderrechte informiert und sensiblisiert über die Umsetzung der Kinderrechte in der Schweiz und es erstellt auf Basis seines Monitorings und der Konsultation der Mitgliederorganisationen den NGO-Bericht zuhanden des UN-Kinderrechtsausschusses.

 

Für eine Anlaufstelle für Kinderrechte

Ende Juni 2017 hat der Bundesrat die Vernehmlassung zum Bundesgesetz über die Unterstützung der nationalen Menschenrechtsinstitution (NMRI) eröffnet. Integras begrüsst die Einführung einer nationalen Menschenrechtsinstitution und fordert gemeinsam mit einer breiten Allianz von Organisationen aus dem Kinderrechtsbereich, dass in die Menschenrechtsinstitution eine Ombudsstelle für Kinderrechte integriert wird.

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Publikationshinweise

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Sonderthema

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