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Fachnachmittag «Flucht und Trauma»

Aufgrund der grossen Nachfrage finden mehrere Fachnachmittage statt!

Viele geflüchtete Kinder und Jugendliche haben in ihrem Herkunftsland und auf der Flucht schreckliche Dinge erlebt. Die Belastung ist auch nach der Flucht im Aufnahmeland weiterhin hoch. Viele Betreuungspersonen von geflüchteten Kindern und Jugendlichen haben wiederholt das Gefühl an Grenzen zu stossen. Häufig kann das Verhalten der Kinder und Jugendlichen nur schwer eingeordnet werden. Bei den Betreuungspersonen kann dies zu Gefühlen der Hilflosigkeit und der Erschöpfung führen.

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INSOS SECURIT – Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

In der Schweiz sind alle Arbeitgeber dazu verpflichtet, zum Schutz ihrer Mitarbeitenden Massnahmen im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zu ergreifen. INSOS Schweiz hat dazu die Branchenlösung INSOS SECURIT erarbeitet, die eine einfache und professionelle Umsetzung ermöglicht. Integras-Mitglieder profitieren von einem Rabatt von CHF 800.-.

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Kindesschutz zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Entwicklungen und Perspektiven

Der erste nationale Qualitäts-Dialog verdeutlichte, wie es um den Kindesschutz in der Schweiz bestellt ist und welcher Verbesserungen es bedarf.

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Bilanz 2018 zur Umsetzung der Kinderrechtskonvention in der Schweiz

Das Netzwerk Kinderrechte hat seine Bilanz 2018 zur Umsetzung der Concluding Observations des UN-Kinderrechtsausschusses veröffentlicht.

» Zur Bilanz

Care Leaver-Studie: Bitte um Unterstützung beim Aufsuchen von Teilnehmer und Teilnehmerinnen

Von Jennifer Erb, Cyril Boonmann und Marc Schmid

«JAEL - Jugendhilfeverläufe: Aus Erfahrung lernen» ist eine Nachuntersuchung der 592 ehemaligen Heimjugendlichen, welche vor 10 Jahren an der MAZ.-Untersuchung teilgenommen haben. Die Suche nach den Care Leaver gestaltet sich schwierig. Wir möchten daher alle sozialpädagogischen Fachkräfte, die in die MAZ.-Untersuchung involviert waren, dazu motivieren, alte Kontakte zu nutzen um über die JAEL-Studie zu informieren und uns bei der Suche nach den ehemaligen MAZ.-Teilnehmer/innen zu unterstützen.

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«Explorer les droits de l’enfant placé. 30 cartes d’orientation pratique»

Ein Leitfaden für die Rechte fremdplatzierter Kinder

Der Leitfaden Kinderrechte mit speziellem Fokus auf die Fremdplatzierung «Explorer les droits de l’enfant placé. 30 cartes d’orientation pratique» steht kurz vor dem Abschluss und kann nun vorbestellt werden. – Die Publikation gibt es vorerst nur auf Französisch. Eine deutschsprachige Version ist geplant.

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«A l’école des Philosophes» ab Januar 2019 im Kino

Der Dokumentarfilm «A l’école des Philosophes» kommt im Januar 2019 in die Deutschschweizer Kinos. Die Premieren in Zürich, Bern, Biel, Basel und Luzern finden in Anwesenheit des Regisseurs Fernand Melgar statt und werden von INTEGRAS begleitet. Es gibt ein Kontingent von Freikarten für die verschiedenen Vorstellungen.

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WiF.swiss – Folgeprojekt der Wissenslandschaft Fremdplatzierung «Wie wir das sehen»

Das Projekt WiF.swiss kann weiterentwickelt und weitergeführt werden. Das Folgeprojekt macht es möglich in den nächsten Jahren die Perspektive der Kinder und Jugendlichen auf Themen der Fremdplatzierung aufzunehmen. Die gesamten Texte auf WiF.swiss stehen neu auch als Download zur Verfügung.

Mehr dazu im WiF.swiss-Newsletter

Integras begrüsst als neue Mitglieder

  • Agogis, Aus- und Weiterbildungsanbieter für Sozialberufe, mit Hauptsitz in Zürich.
  • ARPIH école supérieure, Höhere Fachschule für Sozialberufe, mit Sitz in Yverdon-les-Bains
  • Regionaler Sozialdienst der Gemeinde Erlach (BE)

Zudem haben fünf weitere Institutionen die Mitgliedschaft beantragt, die wir nach einem Besuch und ihrer Aufnahme durch Verbandsbeschluss im Newsletter begrüssen werden. Es ist eine langjährige und wertvolle Tradition von Integras, künftige Mitgliedeinrichtungen und Institutionen (Kollektiv I) vor der Aufnahme persönlich zu besuchen und kennenzulernen.

btn mitglied werdenIst Ihre Institution noch nicht Mitglied?

Möchten auch Sie Ihre Anliegen einbringen und in einem nationalen Verband mitwirken? Dann kontaktieren Sie uns per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 044 201 15 00!

» Informationen zur Mitgliedschaft

Bei einer Anmeldung bis Ende Jahr 2018 profitieren Sie von einer 30% ermässigten Mitgliedschaftsgebühr im ersten Jahr.

Zudem senden wir Ihnen kostenfrei eine Integras-Publikation Ihrer Wahl!

Integras Homestories: MUSKEPEER - eine Ausstellung über das Leben von Jugendlichen in der Jugendhilfe

Während der Integras-Tagung in Brunnen konnte die Ausstellung «MUSKEPEER, HEIMKINDER, CARELEAVER» besucht werden. Zwei Careleaver und ein Sozialpädagoge waren mit der Ausstellung aus Dresden angereist und als Experten in eigener Sache anwesend. Weil Integras die Ausstellung und insbesondere das Positionspapier der Ausstellungsmacher sehr direkt und wertvoll scheint, «drucken» wir es hier in voller Länge ab.

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Immer älter, immer schwieriger? Veränderungen durch spätere Platzierungen. Rückblick auf die Brunnentagung.

Dieses Jahr diskutierten wir an unserer komplett ausgebuchten Integras-Tagung in Brunnen, von welchen Kindern und Jugendlichen wir heute reden, wenn wir von Kindern reden, die in einem Heim oder einer Pflegefamilie leben. Als Rahmenprogramm begleiteten uns MUSKEPEER, eine von Care Leaver gestaltete Ausstellung, die Einblicke in das Leben in der Jugendhilfe gibt.

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Neues Kompetenzzentrum unterstützt fremdplatzierte Jugendliche auf dem Weg in die Selbständigkeit

CURAVIVA Schweiz, INTEGRAS Fachverband Sozial- und Sonderpädagogik und PACH Pflege- und Adoptivkinder Schweiz bauen ein gemeinsames Kompetenzzentrum auf zur besseren Begleitung von jungen Menschen aus der Fremdplatzierung in ein selbstständiges Leben. Das Leaving-Care-Projekt startet am 1. Januar 2019 und wird durch die Unterstützung der Drosos Stiftung ermöglicht.

Medienmitteilung

In der Schweiz leben fast 20'000 Kinder in Pflegefamilien und Heimen

Diese Folgerung erlaubt unsere aktuellste Bestandsaufnahme zu Pflege- und Heimkindern in der Schweiz, die sich auf das Jahr 2017 bezieht und in einer Zusammenarbeit von PACH Pflege- und Adoptivkinder Schweiz mit INTEGRAS Fachverband für Sozial- und Sonderpädagogik entstanden ist.

Bis heute fehlen in der Schweiz aktuelle statistische Daten zu Pflege- und Heimkindern. Die Bestandesaufnahme hat zum Ziel diese statistischen Daten zu sammeln sowie nach Lücken im Pflegekinderbereich und Heimwesen zu fragen. Im aktuellen Bericht werden die Themen Vertrauensperson und Care Leaver besonders berücksichtigt.

Medienmitteilung Bestandsaufnahme Pflegekinder und Heimkinder

Schlussbericht Bestandsaufnahme Pflegekinder und Heimkinder 2015-2017 Schweiz

 

NEIN zur Selbstbestimmungsinitiative

Am 25. November 2018 stimmen wir in der Schweiz über die «Selbstbestimmungs»-Initiative (auch «Schweizer Recht statt fremde Richter») ab.

Ein intakter Menschenrechtsschutz und ein starker Rechtsstaat mit unabhängigen Gerichten sind Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie. Die «Selbstbestimmungs»-Initiative schwächt die international gültigen Menschenrechte in der Schweiz und somit die Rechte jedes Einzelnen. Mit ihrer Annahme würde die EMRK als Garantin für unsere Grundrechte wirkungslos.

Wir sagen: Menschenrechte sind nicht verhandelbar! Kinderrechte sind nicht verhandelbar! Wir empfehlen ein NEIN zur Selbstbestimmungsinitiative!

» www.sbi-nein.ch/nein-zur-selbstbestimmungsinitiative

«Ideen von starken Kindern für starke Eltern - Es gibt immer eine Alternative zur Gewalt»

In der Schweiz erlebt jedes zweite Kind Gewalt in der Erziehung. Wir wollen das ändern!

Integras unterstützt die Kampagne «Starke Ideen» von Kinderschutz Schweiz, denn es gibt immer eine Alternative zur Gewalt.

 

Informationen zur Kampagne

«Die Kurve gekriegt» - positive Geschichten zum Thema Heimerzeihung

Im Juli und August erschienen im Migros-Magazin zwei Berichte zum Thema Sozialpädagogik/ Leben im Heim. Die sehr lesenswerte Geschichte/Reportage mit dem Titel «Die Kurve gekriegt» von Ernst Weber wurde durch Integras und Integras-Mitglieder ermöglicht.

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Broschüre «Flucht und Trauma» und Fachnachmittag

Bildschirmfoto 2018 09 07 um 10.56.59Ohne einen ersichtlichen Grund reagiert ein geflüchteter Jugendlicher sehr angespannt und aggressiv gegenüber einem etwas älteren Jungen. - Wie kann eine Sozialpädagogin oder ein Pflegevater in dieser Situation angemessen reagieren?

Antworten auf solche Fragen gibt die sechsseitige Broschüre Flucht und Trauma.

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Integras Homestories: Heime Auf Berg AG

In dieser Reihe stellen wir jeweils ein Mitglied von Integras vor.

Anfang 2017 haben sich die beiden Angebote für Mädchen und Frauen der Wegwarte Basel und des Schulheims Wolfbrunnen unter das Dach der Heime Auf Berg AG zusammengeschlossen. Ein Erlebnisbericht zum Fusionsprozess von Kerstin Kronenwett, Bereichsleiterin Mädchen und Frauen Heime Auf Berg AG und Thorsten Binus, Gesamtleiter Heime Auf Berg AG.

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«Die Mitwirkungsrechte für Kinder sind in der Schweiz nicht besonders anerkannt.» Interview mit Prof. Philip D. Jaffé

Prof. Philip Jaffé, Leiter des Interfakultären Zentrums für Kinderrechte in Genf (Centre interfacultaire en droits de l'enfant CIDE) wurde am 29. Juni 2018 in New York als Mitglied des UN-Ausschusses für Kinderrechte gewählt. Die Amtszeit beginnt im Jahr 2019. Im selben Jahr wird das Übereinkommen über die Rechte des Kindes 30 Jahre alt. Wir haben mit Prof. Philip Jaffé ein Interview geführt.

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Publikationshinweis

«Soziale Arbeit und Schule»

Schulsozialarbeit, Begleitung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in Tages- oder Kleingruppenschulen; dies einige Stichworte, die auf die vielfältigen Aufgaben der Sozialen Arbeit in der schweizerischen Volksschule verweisen. In 14 Beiträgen von Autorinnen und Autoren aus Praxis und Forschung werden die vielfältige Praxis sowie aktuelle Entwicklungen in der deutsch- und französischsprachigen Schweiz dargelegt und diskutiert.

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Publikationshinweis

«Was macht mein Kind denn da? Ein Wegbegleiter rund um Autostimulationen»

Kinder zeigen manchmal besondere Verhaltensweisen. Sie schaukeln mit dem Körper, schlagen sich an den Kopf oder beißen sich in die Hände. Eltern und Betreuer versuchen dann auf vielfältige Weise die Kinder davon abzubringen, scheitern aber oft kläglich. Am Ende stehen sie hilflos da und wissen nicht mehr weiter.

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 Publikationshinweis

«Handbuch Kindes- und Erwachsenenschutz. Recht und Methodik für Fachleute» - neue aktualisierte und erweiterete Ausgabe

Kindes- und Erwachsenenschutz ist gesellschaftlich brisant, weil er dem Staat Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Eltern bzw. der schutzbedürftigen Personen erlaubt. Umso wichtiger ist es, dass die Interventionen rechtlich und (sozialarbeits-)methodisch korrekt erfolgen. Das Handbuch bietet eine Praxisanleitung für Behördenmitglieder, Beiständinnen und Beistände sowie Fachkräfte im Kindes- und Erwachsenenschutz.

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Gründung des Schweizer Fachverbands Traumapädagogik

Von Lucas Maissen und Irène Koch (Gründungsmitglieder)

Seit dem Einzug der Traumapädagogik in der Schweiz, etwa durch den Modellversuch Traumapädagogik des Bundesamts für Justiz, engagieren sich in zahlreichen Institutionen und Organisationen Fachpersonen für die praktische Umsetzung des Ansatzes. Am 15. Juni 2018 gründeten 51 Personen den Schweizer Fachverband Traumapädagogik und legten damit einen wichtigen Grundstein zur verstärkten Etablierung dieses Ansatzes in der Schweiz.

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Welche Bedeutung haben Diagnosen und Abklärungen für betroffene junge Menschen?

Fachinput www.WiF.swiss.
Von Stefan Eberitzsch & Samuel Keller, ZHAW Soziale Arbeit

Fallabklärung und soziale Diagnose sind wichtige Leistungen im Feld der Kinder- und Jugendhilfe. Um diese professionell umzusetzen ist – neben einer Reihe weiterer Punkte – zu bedenken, dass diesen Zuschreibungen eine hohe Bedeutung für das Selbstbild der betroffenen jungen Menschen und deren Bezugssystem zukommt. Auf WiF.swiss finden sich Reflexionsfragen, die zum professionellen Umgang mit Abklärungs- und Diagnoseergebnissen anregen.

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Unterschiede zwischen fremdplatzierten Mädchen und Jungen. Anderes Geschlecht, andere Indikation?

Beitrag aus der EQUALS-Forschung.
Von Nina Kind, Martin Schröder & Nils Jenkel

Auf Ebene der Vorgeschichten wurden fremdplatzierte Mädchen und Jungen noch wenig systematisch gegenübergestellt. In einer umfangreichen EQUALS-Stichprobe aus mehreren sozialpädagogischen Institutionen in der Schweiz wurden nun die Angaben zu den Mädchen und Jungen über ihre kritischen Lebensereignisse, psychiatrischen Vorbehandlungen und Gründe für die Platzierungen verglichen.

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Projekteingabe für ein Kompetenzzentrum Leaving Care

Integras, Curaviva Schweiz und PACH (Pflege- und Adoptivkinder Schweiz) wollen ihre Synergien nutzen und haben eine Projekteingabe bei der Drosos Stiftung für ein gemeinsames Kompetenzzentrum Leaving Care eingereicht.

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Was tun Familienplatzierungsorganisationen?

Interpellation 18.3450 Mit dem Kindswohl Kasse machen...

In der Sommersession 2018 hat Frau Nationalrätin Steinemann eine Interpellation an den Bundesrat mit Fragen zur Tätigkeit von Familienplatzierungsorganisationen (FPO), auch Dienstleistungsangebote in der Familienpflege (DAF) genannt, eingereicht. Integras hat kurz darauf auf diese Fragen in einem Brief an Frau Nationalrätin Steinemann Bezug genommen und Frau Steinemann dazu eingeladen, eine FPO zu besuchen. Am 22. August 2018 hat der Bundesrat die Interpellation beantwortet. Lesen Sie mehr dazu!

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Was ist aus... geworden?

Das Projekt «JAEL - Jugendhilfeverläufe: Aus Erfahrung lernen» lädt zum ersten JAEL Fachtag ein.

JAEL Fachtag, 31. August 2018, Olten

Leider wissen wir wenig darüber, wie sich ehemalige Heimkinder und – jugendliche nach ihrer Zeit in der Kinder- und Jugendhilfe weiterentwickeln. Vor 10 Jahren wurden im Rahmen des Modellversuchs MAZ. rund 600 Heimkinder aus der ganzen Schweiz auf psychosoziale Belastungsfaktoren untersucht. Um mehr Einsicht darüber zu bekommen, wie es diesen teils schwer belasteten jungen Menschen heute geht, werden sie im Modellversuch JAEL nun erneut befragt. Der Fokus wird dabei auch darauf gelegt, wie sie rückblickend die Heimerziehung bewerten und wie sie die Transition ins Erwachsenenalter erlebt haben.

Neben Vorträgen renommierter Forschenden zum Thema Care Leaving wird am Fachtag über den aktuellen Stand des Modellversuches JAEL informiert.

Programm und Anmeldung

Ausweitung der Meldepflichten bei Kindeswohlgefährdung

Ab dem 1. Januar 2019 sind bei konkreten Hinweisen darauf, dass die körperliche, psychische oder sexuelle Integrität eines Kindes gefährdet ist, nicht nur Lehrpersonen und Sozialarbeiter zur Meldung verpflichtet, sondern alle Fachpersonen, die beruflich regelmässig mit Kindern zu tun haben, etwa Kita-Mitarbeiterinnen oder professionelle Sporttrainer usw.. Sie müssen künftig die Kindesschutzbehörde einschalten, wenn konkrete Hinweise dafür bestehen, dass die körperliche, psychische oder sexuelle Integrität eines Kindes gefährdet ist und sie die Gefährdung nicht selber abwenden können. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 27. Juni 2018 eine entsprechende Änderung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) auf den 1. Januar 2019 in Kraft gesetzt.

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«Junge geflüchtete bis zur Selbständigkeit begleiten» Resolution des SSI zur (Nach-)Betreuung von MNA

Im Rahmen eines Fachaustauschs des Internationalen Sozialdienstes hat Integras am 22. Mai 2018 gemeinsam mit dem Landheim Brüttisellen als Praxispartner einen Input zur Betreuung und Unterbringung von Mineurs Non Accompagnés (MNA) und ehemaligen MNA in der stationären Kinder- und Jugendhilfe gehalten.

Integras hat im Vorgang dazu eine Umfrage bei seinen Mitgliedern gemacht, um erste Eckdaten über die nicht -wie sonst üblich- im Asylbereich, sondern in der stationären Kinder- und Jugendhilfe und in Pflegefamilien platzierten MNA und ehemaligen MNA zu erhalten.

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SafeZone.ch – Online-Beratung für Suchtfragen

SafeZone.ch bietet professionelle Online-Beratungen für Suchtfragen an – anonym und kostenlos. In Sprechstunden (Einzelchats) oder Mail können Betroffene und Angehörige aber auch Fachpersonen mit Suchtexperten in direkten Kontakt treten.

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Unbegleitete Minderjährige: nachhaltige Integration gefährdet

15. Mai 2018, Die Unterbringung und Betreuung von unbegleiteten Minderjährigen im Asylbereich variiert stark je nach Kanton und viele Massnahmen versanden nach der Volljährigkeit. Dies zeigt die erstmals vorliegende Übersicht des SSI (Internationaler Sozialdienst Schweiz) zur Betreuung unbegleiteter Minderjähriger (MNA) in allen Kantonen.

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Career2SocialWork: Brücken bauen zwischen Forschung und Praxis

Am 16. April 2018 wurde das Programm «Career2SocialWork» gestartet. Es hat zum Ziel, den Austausch zwischen akademischer Bildung und Berufspraxis in der Sozialen Arbeit sowie die Mobilität der Fachpersonen zwischen den beiden Bereichen zu fördern und damit deren Kompetenzen zu stärken. Die Grundidee der Immersionsprogramme besteht darin, einerseits dafür zu sorgen, dass Mitarbeitende der Hochschulen (bis zu 24 Monate lang) ihre berufliche Zeit gesamthaft oder teilweise in einer sozialen Einrichtung verbringen können, um dort eine Forschungsarbeit durchzuführen. Andererseits haben Praxisfachleute die Möglichkeit, ein Projekt in einer Hochschule für Soziale Arbeit durchzuführen.

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Störung des Sozialverhaltens bei Mädchen. Erste Ergebnisse der FemNAT-Studie zeigen Unterschiede zwischen den Geschlechtern

von Christina Stadler

Eine von der Europäischen Union geförderte Studie (siehe www.femNAT-cd.eu) hat die zugrundeliegenden Mechanismen von Störungen des Sozialverhaltens (SSV) bei Mädchen und jungen Frauen (9 bis 18 Jahren) erforscht. Obwohl die Diagnose Störung des Sozialverhaltens häufiger bei Jungen als bei Mädchen vorkommt, zeigen betroffene Mädchen in der Regel eine vergleichbar schwerere Ausprägung hinsichtlich ihrer Aggressivität als Jungen. Zudem weisen Mädchen mit aggressiven und antisozialen Verhaltensweisen im Vergleich zu Jungen ein bedeutend höheres Risiko für Angststörungen, Depression und posttraumatische Belastungsstörungen auf. Dies zeigen erste, noch unveröffentlichte Ergebnisse der femNat-CD-Studie. Befunde, die für die Notwendigkeit von geschlechtsspezifischen Konzepten in der Jugendhilfe sprechen.

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Standards inklusive Schule - Save the Date

Die nationale Fachgruppe Sonderpädagogik von Integras setzt sich seit rund zwei Jahren intensiv mit Fragen zur Sicherung der sonderpädagogischen Qualität in der inklusiven/integrativen Schulung auseinander – wir berichteten darüber. Ihr Ziel ist es, nationale Fachstandards für die inklusive Schule zu definieren. Unterdessen wurden die erarbeiteten Fachstandards einem Beirat bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Praxis, Hochschulen, Ausbildung, Bildungsverwaltung und Behindertenverbänden zur Diskussion gestellt.

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Integras Homestories: Schlupfhuus Zürich

In dieser Reihe stellen wir Ihnen jeweils ein Mitglied von Integras vor mit dem Ziel, die Vielfalt der sozial- und sonderpädagogischen Arbeit aufzuzeigen sowie neue Entwicklungen und Herausforderungen anzusprechen. Im Mai 2018 haben wir das Schlupfhuus in Zürich besucht und Lucas Maissen, Institutionsleiter des Schlupfhuus ein paar Fragen zum Schlupfhuus gestellt.

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Rückblick Tagung Sonderpädagogik – Herausforderung Schule

Rund 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich am 13. März 2018 zur jährlichen Integras Fachtagung Sonderpädagogik in Bern. Inhaltlich beschäftigten sie sich mit auffälligem Verhalten von Kindern und Jugendlichen in der Schule, welches die Lehrpersonen und auch die Kinder selbst immer wieder an ihre Grenzen bringt. Der hohe Anteil an Fachpersonen aus den Regelschulen zeigte, wie dieses Thema zu den Herausforderungen einer Schule zählt, die sich der Inklusion verpflichtet und möglichst gute Bedingungen für alle Schülerinnen und Schüler schaffen möchte.

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Netzwerk Kinderrechte Schweiz – Integras ist neu im Vorstand

An der Mitgliederversammlung vom 21. März 2018 wurde Integras mit der Geschäftsführerin Gabriele E. Rauser in den Vorstand gewählt. Das Netzwerk Kinderrechte Schweiz ist seit 2002 aktiv. Dem Verein gehören 46 schweizerische Nichtregierungsorganisationen an, die sich für die Anerkennung und Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in der Schweiz einsetzen.

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IV-Allianz: Ja zu Weiterentwicklung, Nein zu Leistungsabbau

Mehrere Organisationen und Parteien haben sich zur IV-Allianz zusammengeschlossen. Ihr Ziel: Die anstehende Revision des Invalidenversicherungsgesetzes (IVG) soll zu einer echten Weiterentwicklung der IV führen – und nicht zu einem Leistungsabbau. Integras ist Teil der Allianz und wird in seiner Arbeit den Schwerpunkt auf Fragen der beruflichen Eingliederung legen.

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Jugendliche bei der ersten Fremdplatzierung – Stets älter? Stets belasteter?

Medienmitteilung von Integras vom 19.04.2018

Fachkurse Coaching und Kommunikation in der Kinder- und Jugendhilfe

Die Gesprächsgestaltung hat einen grossen und besonderen Stellenwert sowohl in der Kinder- und Jugendhilfe als auch in der Sonderschule. Für Fachpersonen im Bereich der Heim- und Familienpflege sowie zuweisende Stellen hat Integras  Weiterbildungsangebote auf Deutsch und Französisch organisiert. Fachpersonen aus Mitgliedsorganisationen von Integras profitieren von einem attraktiven Kurspreis.

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Lehrgang für Pflegeeltern 2018

Pflegeeltern werden nicht nur vor fachliche Probleme gestellt, sondern sie erfahren eine ganzheitliche Herausforderung. Der Lehrgang für Pflegeeltern der Schule für Sozialbegleitung in Zürich unterstützt Pflegeeltern in ihrem persönlichen Entwicklungs- und Lernprozess und regt eine intensive Auseinandersetzung mit persönlichen Themen an.

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Integras Homestories: Kinderheim Titlisblick Luzern

In dieser neuen Reihe stellen wir Ihnen jeweils ein Mitglied von Integras vor. Sei dies ein Heim, Sonderschule, ambulanter Beratungsdienst oder Amt: wir möchten die Vielfalt der sozial- und sonderpädagogischen Arbeit aufzeigen sowie neue Entwicklungen und Herausforderungen ansprechen.

Interview mit Judith Haas, Heimleiterin Kinderheim Titlisblick

Im Februar 2018 haben wir uns mit Judith Haas, Leiterin des Kinderheim Titlisblick in Luzern, getroffen. Das Kinderheim Titlisblick befindet sich im Wohnquartier Wesemlin in der Stadt Luzern. Es ist von einem grossen Garten mit Spielplatz umgeben. Hier leben 27 bis 30 Kinder im Alter von vier Tagen bis acht Jahren in drei Wohngruppen und einer Notaufnahme. Das Titlisblick ist das einzige Säuglings- und Kleinkinderheim in der Zentralschweiz für normalbegabte Kinder.

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Dokumentarfilm «A l'école des philosophes»

Der Film «A l’école des philosophes», von Regisseur Fernand Melgar, wurde während des ersten Schuljahres von fünf Schülerinnen und Schülern mit Behinderung in der Heilpädagogischen Schule der Fondation de Verdeil in Yverdon gedreht. Dafür setzte sich seinerzeit Cédric Blanc, Direktor der Fondation de Verdeil, ein. «A l’école des philosophes» eröffnete am 25. Januar die 53. Solothurner Filmtage. Integras war auf Einladung von Cédric Blanc dabei.

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Nationaler Qualitäts-Dialog «Kindesschutz zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Entwicklungen und Perspektiven»

8.- 9. November 2018, Bern
In den den letzten Jahren sind die Ansprüche an den Kindesschutz in der Schweiz gestiegen. Gefährdungen des Wohls von Kindern und Jugendlichen sollen zuverlässiger erkannt werden. Kein Kind soll unnötig Leid erfahren und in seiner Entwicklung beeinträchtig werden. Es soll nicht zu früh oder zu spät eingriffen werden, sondern nur dann, wenn es auch tatsächlich erforderlich ist. In der Realität wird Kindesschutz diesen Ansprüchen jedoch nicht immer gerecht. Im ersten nationalen Qualitäts-Dialog der Interessengemeinschaft für Qualität im Kindesschutz sollen Einschätzungen über die Qualität des Kindesschutzes in der Schweiz eingeholt und gebündelt werden.

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EQUALS-Fachtagung: Ziele und Bedarfe der Jugendlichen in freiheitsentziehenden Massnahmen der Jugendhilfe

7.- 8. Mai 2018, Frankfurt
Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Jugendhilfe sind ein Thema, das wie kaum ein anderes polarisiert. Ein entscheidendes Problem der emotional aufgeheizten Debatte ist, dass oft anhand von Fallbeispielen und Einzelfällen diskutiert wurde, weil es an verlässlichen und belastbaren epidemiologischen Studien fehlt.

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Kinder und Jugendliche mit regulärem Austritt vs. mit Abbruch der Platzierung. Unterschiede in Verlaufsdaten

Beitrag aus der EQUALS-Forschung

von Nils Jenkel, Martin Schröder, Nina Kind

Die letzten Beiträge aus der EQUALS-Forschung behandelten die Abbruchraten (25% bis 45%) und Risikofaktoren für Abbrüche (Verlust, «Heimkarriere», Alkohol & Drogen) in der Heimerziehung. Nun wurden die Verlaufsdaten dieser Kinder und Jugendlichen analysiert. Unterscheiden sich die Verläufe von denjenigen, die regulär ausgetreten sind, von denjenigen mit einem Abbruch?

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Mitgliederangebote von Integras - Mitglied werden!

Die Aktivitäten von Integras werden in erster Linie von den Mitgliedern über die Mitgliederbeiträge getragen. Die Mitgliedsorganisationen von Integras leisten somit einen grossen Beitrag für das schweizweite Wirken als Fach- und Interessenverband. Sie tragen dazu bei, dass Integras national ein gefragter Partner in fachlichen Anliegen der Sozial- und Sonderpädagogik ist und dafür bedanken wir uns herzlich!

Was bietet die Mitgliedschaft bei Integras?

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Neue Integras-Publikation
«Zusammenführen und zusammen führen»

In sozial- und sonderpädagogischen Einrichtungen treffen tagtäglich unterschiedliche Disziplinen aufeinander. Wie führt man diese professionelle Vielfalt zum harmonischen Zusammenspiel? Die Referenten der Tagung Brunnen 2017 geben in ihren Textbeiträgen aus sehr unterschiedlichen Perspektiven Antworten dazu.

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Kinderschutz: Bericht über die Früherkennung innerfamiliärer Gewalt

Bern, 17.01.2018 - Bei der Früherkennung innerfamiliärer Gewalt an Kindern besteht Handlungsbedarf. Dies hält der Bundesrat in einem Bericht fest. Er spricht sich aber dagegen aus, zusätzliche Strukturen auf Bundesebene zu schaffen, die Früherkennungsmassnahmen schweizweit fördern und koordinieren würden. In seinem Bericht stützt sich der Bundesrat auf eine Studie, die unter der Leitung der Hochschule Luzern im Auftrag des Bundesamtes für Sozialversicherungen erstellt wurde.

» zur Medienmitteilung des Bundesrats