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Publikation von Integras zur Geschichte der Heimerziehung

«Pädagogik, Heime, Macht – eine historische Analyse»

Von Wolfgang Hafner, Hrsg. 2014, Integras, Fachverband Sozial- und Sonderpädagogik, Zürich
CHF 34 (für Integras-Mitglieder CHF 10)

 

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Historiker Wolfgang Hafner hat im Auftrag von Integras für diese Publikation die Entwicklung der Heimerziehung in der Schweiz von 1923 bis 1980 erforscht. Die Analyse widmet sich den Themen: pädagogische Konzepte, Strafen, Bettnässer, Religion und Beziehungsfähigkeit. Persönlichkeiten der Heimerziehung dieser Jahre und ihre Aktivitäten werden beleuchtet. Das Buch endet mit der Heimkampagne und ihrer Wirkung auf die Heimerziehung. Das Buch macht den historischen Kontext sichtbar, in dem bestimmte pädagogische Haltungen auftauchen, und weckt das Verständnis für deren Zeitgebundenheit. Es ist eine Geschichte von «Königen» - so nannte der erste Präsident des Verbandes für Schwererziehbare (heute Integras) die Direktoren der Heime - und Betroffenen.

Das Buch ist das Resultat eines Forschungsprojekts von Integras. Den Anstoss dazu gaben die Tagungsthemen der jährlichen Fortbildungstagung für Heimleitende seit 1923, seit der Gründung des Verbands (damals unter dem Namen Schweizerischer Verband für Schwererziehbare). Ein Blick in die Tagungsthemen liess erahnen, dass sich im Fachgebiet der Sozialpädagogik seit 1923 sehr viel getan hat. Denn die Titel zu den Tagungen befremdeten zuweilen: zum Beispiel «Lügen und Stehlen und deren Heilbehandlung» oder die «Erziehung der Faulen zur Arbeitsfreude»... Die Neugierde war geweckt. Integras wollte wissen, wie repräsentativ die Tagungsthemen für den Heimalltag waren, und wie die Fortbildungstagung die Qualität in der Arbeit der Einrichtungen beeinflusst hat. Der Verband initiierte daraufhin ein eigenes Forschungsprojekt, um ausgehend von diesen Fragen die Entwicklung der Heimerziehung in der Schweiz zu analysieren.

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